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Ordnung: Musophagiformes Familie: Musophagidae |
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Turakos und Lärmvögel |
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Turakos kommen ausschliesslich in Afrika vor. Es sind sehr grosse Vögel von 40 - 50 cm, der Riesenturako ist 75 cm groß. Turakos können sehr aggressiv gegeneinander sein. Selbst bei Paaren die schon eine Zeit harmonierten kann plötzlich eine Aggressivität entstehen. Eine Trennung ist dann unbedingt notwendig, da meistens das Weibchen diese Angriffe nicht lebend übersteht. Über die Farben der Turakos sollte man noch folgendes wissen: Die rote (turacine) und grüne (turacoverdine) sind echte Farben und nicht die Folge von Lichteinfall und Lichtbrechung der Federstruktur, wie z.B. bei Glanzstaren. Aus dem Futter nehmen die Vögel Eisen- und Kupfermineralien auf und diese Mineralien werden in Farbstoffe umgesetzt. Normal sind diese Farbstoffe nicht durch Regenwasser auflösbar. Doch bei Unwetter wird in der Luft Ammoniak freigesetzt, der den Regen alkalisch macht. Alkalisch ist das Gegenteil von sauer. Dieser alkalische Regen kann es möglich machen, dass die Farbe auswäscht. Auch alkalisches Leitungswasser kann diese Effekt hervorrufen. Die Federn bekommen dann eine bräunliche Färbung. |
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Die wissenschaftliche Einordnung der Turakos ist im Moment im Umbruch. Ornithologen und Systematiker sind sich z. Zt. nicht ganz einig über die Zuordnung. Durch die Möglichkeit der DNA-Analysen hat sich einiges geändert. Einig sind sich alle führenden Ornithologen, das die Turakos in eine eigene Ordnung - Musophagiformes- gestellt werden und nicht mehr den Kuckucken - Cuculiformes - zu zurechnen sind. |
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Bei der Benennung der Arten habe ich mich an: Howard & Moore; Sibley & Monroe; Clements gehalten!
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